Open Air Konzert - 20.6.2026

Ein unglaublicher Abend im VORWÄRTS STADION!

WIR4plusEINS die Austropop-Legenden mit Wolfgang Ambros waren live zu Gast in Steyr.

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Ein Abend für die Ewigkeit!

WIR4plusEINS und Wolfgang Ambros verwandeln das Vorwärts Stadion Steyr in eine unvergessliche Stätte des legendären Austropop

Steyr erlebte in der Nacht des 20. Juni einen jener seltenen Konzertabende, die sich tief ins kollektive Gedächtnis eingraben – ein Abend, an dem Austropop nicht nur gespielt, sondern gelebt und gefeiert wurde.

Ein Stadion wird zur Bühne der Legenden

Als die letzten Sonnenstrahlen über dem Vorwärts Stadion in Steyr verblichen und die ersten Töne durch die warme Sommerluft hallten, war klar: Dieser Abend würde besonders werden. Fans und Gäste aus nah und fern hatten das Stadion in einen lebendigen Festplatz der österreichischen Musikkultur verwandelt. Mit dem Projekt WIR4plusEINS und dem legendären Stargast Wolfgang Ambros stand der Höhepunkt der Veranstaltungssaison ins Haus.

Bereits bei den ersten Klängen war die Verbundenheit zwischen Bühne und Publikum spürbar: eine Wärme, die über reine Begeisterung hinausgeht – das Wiedersehen mit Liedern und Melodien, die das Leben einer ganzen Generation begleitet haben. Das Vorwärts Stadion, sonst Schauplatz spannender Fußball-Heimspiele des kürzlich in die Regionalliga aufgestiegenen SK BMD Vorwärts Steyr, mutierte an diesem Abend zum emotionalen Herzstück einer Austropop-Feier ohnegleichen.

WIR4plusEINS – Die Protagonisten des Austropop vereint

Hinter dem Namen WIR4plusEINS verbergen sich vier Namen, die in der österreichischen Musikgeschichte unauslöschliche Spuren hinterlassen haben: Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer. Allesamt zentrale Protagonisten jener legendären Formation Austria 3, die in den 1990er Jahren zu einem der bedeutendsten Kapitel des Austropop zählte.

Ihr gemeinsames Auftreten auf einer Bühne ist auch im Jahr 2026 noch immer ein Ereignis mit Seltenheitswert. Für das Steyrer Publikum war es eine einmalige Gelegenheit, jene Musiker gemeinsam zu erleben, die mit ihrer Musik Jahrzehnte geprägt, Lebensmomente untermalt und den Soundtrack einer ganzen Ära geschrieben haben.

Mit der Energie, dem Können und der Leidenschaft erfahrener Bühnenprofis nahmen sie das Publikum von der ersten Sekunde an mit – kurzweilig, mitreißend, authentisch. Die Harmonie auf der Bühne war nicht gespielt, sie war gelebt, und das spürte man bis in die letzte Reihe des Stadions.

Wolfgang Ambros – Eine lebende Legende betritt die Bühne

Der besondere Gänsehautmoment des Abends gehörte naturgemäß jenem Mann, dessen Name allein schon ein Versprechen ist: Wolfgang Ambros. Sein Auftritt als Stargast ließ die Begeisterung im Stadion auf einen neuen Siedepunkt klettern. Der lang anhaltende Applaus, der seinen ersten Schritt ins Rampenlicht begleitete, sprach Bände.

Seit seinem Durchbruch mit dem unvergesslichen „Da Hofa“ – einem Lied, das wie kaum ein anderes den Nerv einer Gesellschaft traf und dabei scheinbar mühelos zur Hymne einer Generation wurde – begeistert Ambros die Menschen in Österreich und weit darüber hinaus. Sein Werk ist mehr als ein Katalog von Hits: Es ist ein musikalisches Tagebuch des Landes, eine emotionale Biografie Österreichs in Klang und Sprache.

Auf der Steyrer Bühne bewies Ambros erneut, warum er das Attribut „Legende“ zu Recht trägt. Mit einer Bühnenpräsenz, die gleichermaßen geerdet wie charismatisch ist, und einer Stimme, die den Lauf der Zeit nur zu tieferer Ausdruckskraft gereift hat, schuf er Momente, die das Publikum sichtlich bewegten. Ob beim mitreißenden Mitsingmoment oder in den stillen, intimen Passagen eines Liedes – Ambros verstand es meisterhaft, den Kontakt zu den Tausenden Menschen im Stadion herzustellen und zu halten.

Austria 3 lebt – Nostalgie trifft Gegenwart

Ein besonders emotionaler Themenschwerpunkt des Abends lag in der Erinnerung an die großen Austria-3-Zeiten. Wenn die Klänge jener unvergesslichen Lieder erklangen, die einst in den Wohnzimmern, Autos und Sommerabenden einer ganzen Generation allgegenwärtig waren, öffnete sich im Stadion etwas Besonderes: eine kollektive Zeitreise.

Lieder, die nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben. Melodien, die auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung noch unmittelbar unter die Haut gehen. Die Kraft des Austropop liegt eben genau darin: Er spricht die Sprache des Alltags, des Herzens – und wird deshalb nicht alt.

Für viele Besucher waren es Momente tiefer Verbundenheit – mit der Musik, mit der eigenen Biografie, mit den Menschen neben sich im Stadion. Nostalgiegefühle und frische Begeisterung existierten an diesem Abend nicht als Gegensatz, sondern als harmonische Einheit.

Das Publikum – Der sechste Künstler auf der Bühne

Was ein Konzert von einem bloßen Konzertbesuch trennt, ist das Publikum selbst – und jenes in Steyr war in Bestform. Tausende Stimmen, die gemeinsam mitsangen, Hände, die im Takt wippten, Augen, die leuchteten: Die Atmosphäre im Vorwärts Stadion war an diesem Abend elektrisierend.

Lang anhaltender Applaus begleitete jeden Höhepunkt, und die Energie, die zwischen Bühne und Tribünen hin und her floss, gab dem Konzert jene außergewöhnliche Qualität, die man nicht plant oder choreografiert – die sich schlicht ereignet, wenn alles stimmt: die Musik, die Menschen, der Moment.

Fans aus Steyr und der gesamten Region, aber auch Gäste, die eigens für diesen Abend angereist waren, erlebten gemeinsam ein Konzert, das über bloße Unterhaltung hinausging. Es war eine Feier des österreichischen Musikschaffens – getragen von Leidenschaft, Charme und echter musikalischer Meisterschaft.

Ein Abend, der nachwirkt

Als die letzten Zugaben verklungen waren und das Stadion in der warmen Sommernacht langsam leerer wurde, blieb ein Gefühl: Dankbarkeit. Dankbarkeit für Musik, die zeitlos ist. Dankbarkeit für Künstler, die ihr Handwerk mit Herzblut betreiben. Und Dankbarkeit dafür, dass Steyr für einen Abend zum Mittelpunkt einer ganz besonderen Begegnung zwischen österreichischer Musikgeschichte und lebendiger Gegenwart wurde.

WIR4plusEINS und Wolfgang Ambros haben im Vorwärts Stadion einen Abend geschenkt, der noch lange nachklingen wird – in den Gesprächen der Heimfahrt, in den Erinnerungen der kommenden Jahre, und vielleicht im einen oder anderen feuchten Auge, wenn das Radio wieder eines jener Lieder spielt, die an diesem Sommerabend in Steyr zur Hymne einer Nacht wurden.

© Fotos: Josef Moser