SK Vorwärts Steyr

 

SK Vorwärts Steyr  Tradition seit 1919

Nulltoleranz bei Gewaltbereitschaft

Aufgrund der einzigartigen Stimmung im Vorwärts Stadion blicken viele neidisch zur Volksstraße. Diese Stimmung ist immer wieder einer der Gründe wieso sich Spieler letzten Endes für den SK Vorwärts Steyr entscheiden. So nennt auch Verteidiger Alberto Prada die Fans und die gute Stimmung im aktuellen Volksroad Magazin als Beweggründe, die ihn zur Vorwärts wechseln ließen.

 

Selbstredend sind wir stolz auf unsere Fans, die uns durch alle Ligen hinweg unterstützen. Dennoch wollen wir die negativen Aspekte und das verhaltensoriginelle Auftreten einiger Weniger nicht unkommentiert lassen. Jene bringen nicht nur die gesamte Fanszene in Verruf, sondern kosten dem SK Vorwärts Steyr mehrere tausend Euro pro Spiel. Der Verein müsste das Geld sinnvollerweise in die Verstärkung des Mannschaftskaders oder in die Entwicklung des Nachwuchs investieren.

 

Die Anzeigen seitens der Bundesliga häufen sich. Abbrennen von Pyro und Werfen von Bechern sind dabei mitunter die häufigsten Gründe. Mindestens einmal pro Monat langen derartige Anzeigen ein. Je häufiger die Vorfälle, desto genauer stehen wir unter Beobachtung. Die Konsequenz eines Netzes vor der Süd bei anhaltendem Werfen von Bechern und Gegenständen wird bereits im Vorstand diskutiert. Hier appellieren wir an die Vernunft der Fans, um auf derartige unliebsame Maßnahmen verzichten zu können.

 

Zudem muss der SKV auch immer wieder für das Abbrennen von Pyro bei Fanmärschen und diversen Ausschreitungen auf dem Weg zum Stadion aufkommen.

 

Aufgrund von gewaltbereitem Fanverhalten wurden die Auflagen seitens der Behörde drastisch erhöht. Denken wir an die gewalttätigen Ausschreitungen vor dem Stadion beim Spiel gegen Austria Lustenau zurück, wurden aus 6 Organen der Polizei schlagartig 49. Der Einsatz wurde dem SK Vorwärts Steyr verrechnet.

 

Während bei einem normalen Spiel 6 Beamte vorgeschrieben sind, werden bei einem Risikospiel im Normalfall 20 Beamte vorgeschrieben. Bundesliga und / oder Polizei nehmen diese Kategorisierung vor. Beim Spiel gegen den GAK wurden uns aufgrund der anhaltend angespannten Situation der letzten Wochen und vor allem rückblickend auf das Lustenau Spiel bereits vorsorglich 30, statt wie gewohnt 20 Beamte vorgeschrieben. Diese Beamten wurden natürlich wiederum dem SKV in Rechnung gestellt.

 

Auch bei Auswärtsspielen wird der SK Vorwärts Steyr aufgrund des erhöhten Fanaufkommens, aber vor allem aufgrund der wenigen Gewaltbereiten darunter kräftig zur Kasse gebeten. So wurden uns beispielsweise 86% der Kosten für das erhöhte Polizeiaufkommen beim Spiel auswärts in Amstetten in Rechnung gestellt.

 

"Support darf auch was kosten" heißt es da dann immer wieder. Ja, unsere Fans sind uns diesbezüglich auch etwas wert, wie man an den Summen sieht, die vorsorglich budgetiert werden müssen. Allerdings gibt es klare Grenzen und wir verfolgen eine absolut strikte Null-Toleranz-Politik wenn es um Gewaltbereitschaft oder potentielle Verletzungsgefahr geht. Dies beinhaltet, dass bei gewalttätigen Vergehen sowie wiederholtem vereinsschädigendem Verhalten konsequent Hausverbote ausgesprochen werden.

 

Einmal mehr macht es das Verhalten einiger Weniger notwendig klare Worte zu finden. Gewalt hat beim SK Vorwärts Steyr nichts zu suchen. Wir werden gewaltbereites Verhalten nicht dulden und rigoros dagegen vorgehen.

 

Viel lieber würden wir über den großartigen, leidenschaftlichen Support der Vorwärts Fans berichten, der es viel mehr verdient hat in den Mittelpunkt gerückt zu werden als das gewalttätige Verhalten Weniger, dass mit Fußball und den Werten des SK Vorwärts Steyr schlicht nichts zu tun hat.

 

Es sind die Emotionen und die Achterbahnfahrten der Gefühle bei jedem Spiel, die wir lieben. Den Vorwärts Geist der sich ständig vorwärts bewegt, aus Fehlern lernt und sich stetig versucht zu verbessern - sei es spielerisch oder auch organisatorisch. So bleibt abschließend nur die Aufforderung zum Dialog, den Weg zu einem Miteinander, das den Fußball in den Vordergrund stellt und deutlich Nein zu jeglicher Art von Gewalt sagt.

 



Datum: 11.11.2019 | Bereich: Allgemeine News | Von:  sw

Tabelle

1
SV Ried
20
38
2
SK Austria Klagenfurt
15
35
3
SK Vorwärts Steyr
7
25
4
SV Lafnitz
5
24
5
SC Austria Lustenau
-1
23
6
FC Wacker Innsbruck
-4
23
7
FC Juniors OÖ
0
22
8
FC Dornbirn 1913
0
21
9
SKU Amstetten
-2
21
10
FC Liefering
-1
20
11
GAK Grazer Athletiksport Klub
-4
18
12
FC Blau-Weiß Linz
-7
18
13
Young Violets Austria Wien
-1
17
14
FAC Wien
-7
17
15
SV Horn
-4
16
16
KSV 1919
-16
14