SK Vorwärts Steyr

 

SK Vorwärts Steyr  Tradition seit 1919

2. Liga | OÖ-Derby an Ried

Vorwärts startet ohne die verletzten Nicolas Wimmer (Knie) und Christopher Bibaku (Sprunggelenk) mit einem Defensivkonzept in die Partie beim Titelfavorit in Ried. In den ersten 45 Minuten lassen die Rot-Weißen aus dem Spiel nur Weitschüsse zu und stehen ansonsten sicher. Glück benötigen die Gäste in Minute elf: Reinhard Großalber lenkt einen Freistoß von Nutz mit den Fingerspitzen an die Stange, den Nachschuss von Ziegl blockt Alberto Prada.

 

Topchance auf das 0:1

 

Mit Fortdauer der ersten Halbzeit kann Vorwärts in der Offensive Akzente setzen. Okan Yilmaz prüft mit einem Distanzschuss Goalie Kreidl (27.), Dragan Marceta verfehlt nach einer Standardsituation per Kopf nur knapp das Gehäuse (39.). Mirsad Sulejmanovic hat das 0:1 am Fuß, schießt nach starker Yilmaz-Vorarbeit aber aus kurzer Distanz über das Tor (40.). Die letzte Möglichkeit vor der Pause haben die Rieder, Großalber ist bei einem Schuss von Grüll zur Stelle (45.+1).

 

Die Null steht bis zur 85. Minute

 

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Ried drückt zunächst aufs Tempo, immer wieder sorgt der eingewechselte Kovacec auf der linken Seite für Gefahr. Wießmeier (48., 55.) lässt zwei Chancen aus, Kapitän Großalber rettet mit einem starken Reflex gegen Grüll (60.). In Minute 63 die erste Offensivaktion der Steyrer nach dem Seitenwechsel, ein abgefälschter Schuss von Bojan Mustecic geht knapp über das Tor. Die beste Möglichkeit im Konter findet Dominik Kirschner vor, er scheitert an Tormann Kreidl (75). Die Schlussphase gehört wieder Ried. Nutz scheitert mit einem Freistoß an Großalber (82.), Ziegl verfehlt das Ziel aus kurzer Distanz (83.). In der 85. Minute zappelt der Ball dann aber im Netz, Takougnadi trifft per Kopf aus kurzer Distanz zum 1:0-Endstand.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Willi Wahlmüller: Schlussendlich ist der Sieg von Ried verdient, wir haben uns lange wacker dagegen gestemmt. Auch wir hatten vier gute Chancen, vor allem die von Sulejmanovic in der ersten Halbzeit kann man einmal machen. Der Druck von Ried war dann enorm, leider haben wir beim entscheidenden Tor Takougnadi übersehen."

 

Reinhard Großalber: "Eine bittere Niederlage, wir haben uns 84 Minuten gegen den Gegentreffer gewehrt. Leider hat uns Ried am Schluss überrollt, wir sind mental und körperlich eingegangen. Man muss neidlos anerkennen, das Ried die stärkere Mannschaft war und verdient gewonnen hat. Wir müssen uns in allen Bereichen verbessern, vor allem die Räume in der Defensive besser verteidigen. Im Umschaltspiel müssen wir genauer werden und selbst wieder längere Ballbesitzphasen haben."

 

SV Ried - SK Vorwärts Steyr 1:0 (0:0)

 

Ried (4-4-2): Kreidl; Kerhe (20. Reiner), Reifeltshammer, Boateng, Takougnadi; Wießmeier (78. Grubeck), Ziegl, Acquah, Nutz; Betancor (46. Kovacec), Grüll. Ersatz: Daniliuc; Vojkovic, Ammerer, Canillas. Trainer: Gerald Baumgartner.

 

Vorwärts (4-2-3-1): Großalber; Halbartschlager, Marceta, Prada, Fahrngruber; Himmelfreundpointner, Sulejmanovic; Brandstätter (90. Bösch), Martinovic, Mustecic (90. Roman); Yilmaz (69. Kirschner). Ersatz: Staudinger; Pasic, Schmidt, Hofstätter. Trainer: Wilhelm Wahlmüller.

 

Torfolge: 1:0 (85.) Takougnadi.

 

Gelbe Karten: Takougnadi (85. Unsportlichkeit); Halbartschlager (70. Foul).

 

Freitag, 4. Oktober 2019; Josko Arena, 3.650 Zuschauer

SR Alan Kijas; Daniel Trampusch, Alexander Borucki



Datum: 04.10.2019 | Bereich: Spielberichte KM 2019/20 | Von:  rh

Tabelle

1
SK Austria Klagenfurt
11
22
2
SV Ried
6
20
3
SC Austria Lustenau
2
17
4
FC Blau-Weiß Linz
4
16
5
FC Dornbirn 1913
8
15
6
SV Lafnitz
2
15
7
SV Horn
3
14
8
SK Vorwärts Steyr
2
14
9
FC Liefering
0
13
10
GAK Grazer Athletiksport Klub
-2
13
11
FC Juniors OÖ
-4
13
12
SKU Amstetten
-4
13
13
FC Wacker Innsbruck
-4
13
14
FAC Wien
-4
12
15
Young Violets Austria Wien
-6
8
16
KSV 1919
-14
5